Mobilitäts-/LPF-Assistenzhunde


LPF steht für Lebenspraktische Fertigkeiten.

 

LPF Assistenzhunde sollen Menschen mit Behinderung im Bereich der Mobilität und der täglichen Lebensführung unterstützen. Er soll für seinen Menschen Hilfeleistungen bei jenen Verrichtungen des täglichen Lebens erbringen, die er behinderungsbedingt ohne Unterstützung nur erschwert, unter gefährdenden Bedingungen oder gar nicht verrichten kann.

 

Dazu gehören Dinge wie die Hilfe beim An- und Ausziehen, das Aufheben und Anreichen von Gegenständen, Stützfunktion bei Bewegung, das Öffnen und Schließen von Türen und Schubladen und viele weitere, individuelle Hilfeleistungen.

 

Unsere Hunde werden speziell für ihren Besitzer ausgesucht und ausgebildet. So lernt jeder Hund neben den Grundkommandos die Hilfeleistungen, welche für seinen Besitzer wichtig sind.

 

Wir bilden Hunde aller Rassen und Mischlinge aus. Entscheidend für die Eignung ist ein gutes Sozialverhalten gegenüber Mensch und Tier, Belastbarkeit in Stresssituationen, körperliche Gesundheit und die Freude am Lernen und Ausführen von Kommandos.

 

Wir versuchen immer, dem zukünftigen Hundebesitzer einen frühestmöglichen Trainingseinstieg zu bieten. Das bedeutet, dass wir das Training in der Schule nur so lange alleine durchführen, bis der neue Halter in der Lage ist, seinen Hund unter unserer Anleitung selbst auszubilden. Dadurch erreichen wir eine besonders harmonische Teambildung und enge Beziehung zwischen Hund und Halter.

Sollte bereits ein eigener Hund vorhanden sein, können auch diesem – bei Eignung – einige Hilfeleistungen beigebracht werden.